Brandkatastrophe: Trauerfeier nach Inferno von Crans-Montana
Brandkatastrophe: Trauerfeier nach Inferno von Crans-Montana

Mit einer Trauerminute hat die offizielle Gedenkfeier für die 40 Toten des Infernos im Schweizer Skiort Crans-Montana begonnen. Die Veranstaltung im nahe gelegenen Martigny galt auch den knapp 120 Menschen, die bei dem Brand in einer Bar in der Silvesternacht großteils schwer verletzt wurden. In der ganzen Schweiz wurden fünf Minuten lang Kirchenglocken zum Gedenken an die überwiegend jungen Opfer geläutet.

Zu der Trauerfeier waren auch Spitzenpolitiker aus europäischen Ländern geladen, aus denen Tote und Verletzte stammten, darunter die Präsidenten Frankreichs und Italiens, Emmanuel Macron und Sergio Mattarella. Laut dem Programm sollten der Schweizer Präsident Guy Parmelin zu Wort kommen sowie drei Jugendliche, die bei dem Brand vor Ort waren.

Auch Winfried Kretschmann unter den Trauergästen

Die Veranstalter der Trauerfeier sprachen von rund 700 Gästen, darunter etwa 150 Angehörige. Unter den Opfern waren keine Deutsche, doch elf Überlebende werden in Kliniken in Deutschland behandelt - unter anderem auch in Baden-Württemberg. Deshalb nahm auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) an der Feier teil.

Ermittler gehen davon aus, dass eine funkensprühende Partyfontäne eine Schaumstoff-Verkleidung an der Decke der Bar "Le Constellation" in Brand setzte.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++

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